Beantragung & Vergabe von HPC-Ressourcen

Im Kontext von HPC.NRW wird die im GCS entwickelte Beantragungs- und Begutachtungssoftware an den Tier-2-Zentren im Land NRW mit gegenseitigen Unterstützungsleistungen zum Einsatz gebracht werden. Interessierte Tier-3-Zentren werden ebenfalls unterstützt. Der Zuschnitt, der an den einzelnen Zentren angebotenen Projektklassen, erfolgt nach Spezialisierung der drei Standorte, so dass für die Nutzer ein klarer Zugangsweg entwickelt werden und in einem Leitfaden (Quick Reference Card) dargestellt werden kann. Durch HPC.NRW wird eine langfristige Sicherung der Qualität in der Begutachtung sowie ein entsprechendes Reporting und Accounting ermöglicht.

Wissenschaftler*innen aus dem Ausland müssen Rechenzeit über PRACE beantragen, eine Partnerschaft, die Zugang zu europaweiten HPC-Systemen von Weltklasse gewährt. Deutsche Wissenschaftler*innen sollten, soweit verfügbar und geeignet, ihre lokalen Ressourcen nutzen. Wenn Sie weniger als eine bestimmte Menge an Ressourcen pro Jahr benötigen, ist es in den meisten HPC-Zentren nicht notwendig, einen vollständigen Antrag auf Rechenzeit zu stellen, weil Sie Ihre persönliche Standardquote (z.B. Fair-Share) verwenden können. Wenn Sie mehr Ressourcen benötigen, als Ihr Zentrum zur Verfügung stellen kann, falls Sie kein lokales HPC-Zentrum haben oder Sie spezielle Bedürfnisse feststellen (z.B. größerer Speicher, mehr Cores/CPUs, GPUs), können Sie sich an ein anderes HPC-Zentrum wenden oder Rechenzeit auf einer höheren Ebene (z.B. Tier-2/Tier-1) beantragen. Nur sehr erfahrene Benutzer mit gut skalierenden Codes und hohen Anforderungen an die Rechenzeit sollten sich für Großprojekte auf Tier-1/Tier-0-Ebene bewerben. Bitte stellen Sie sicher, dass Sie die gewährte Rechenzeit innerhalb der Projektlaufzeit nutzen, vorzugsweise gleichmäßig verteilt. Bitte beachten Sie die Dokumentation und die Quick Reference Card der einzelnen HPC-Zentren für Einzelheiten über deren Konfiguration und Antragsverfahren.